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Prozesse

Die neue Ära der Zementherstellung

Die Integration neuer Technologien mit Nachhaltigkeitszielen und Umweltschutzinitiativen ist für die Bewältigung globaler Herausforderungen unerlässlich. Wir bei Rieter Morando stehen für kontinuierliche Innovation und sektorübergreifende Zusammenarbeit für eine nachhaltigere und widerstandsfähigere Zukunft. Aus diesem Grund wählen uns die Zementhersteller als bevorzugten Lieferanten von Tonaufbereitungsanlagen für die Vorkalzinierung.

Zusätzliches Zementartiges Material (SCM - Suppelemtary Cementitious Material)

Die Verwendung von Ton als SCM in der Zementherstellung ist ein nachhaltiger Ansatz, der dazu beitragen kann, die Kohlenstoffemissionen zu verringern und die Umweltauswirkungen von Beton zu minimieren. Durch die Verwendung von Ton als SCM in der Zementherstellung können die Hersteller nicht nur die Leistung und Haltbarkeit von Beton verbessern, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem sie die Kohlenstoffemissionen reduzieren und die natürlichen Ressourcen schonen.

LC3 - Eine Kohlenstoffarme Alternative

Limestone Calcinated Clay Cement (LC3 - kalzinierter Tonzement aus Kalkstein) ist eine neue kohlenstoffarme Zementmischung, die es Zementherstellern ermöglicht, die CO2-Emissionen bei der Produktion zu reduzieren. Die Finanzierung durch die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hat dazu beigetragen, die LC3-Technologie vom Labor in die großtechnische Produktion zu bringen. Die DEZA unterstützte die Entwicklung der wissenschaftlichen Grundlage für LC3 und die Prüfung der Produktion, fördert die Einführung von LC3-Standards und unterstützt die weltweite Verbreitung.

Ausgehend von der Tongrube bietet Rieter Morando verschiedene Maschinentypen an, je nach den Eigenschaften des Materials. Das Foto zeigt einen Brecher, der direkt im Steinbruch auf einer mobilen Plattform installiert ist, um die handlichsten Blöcke bis zu einer Größe von 1 Meter zu zerkleinern.
Hier ein Beispiel für ein Projekt, das wir im Jahr 2023 für eine Zementindustrie durchgeführt haben. Im Hinblick auf die Verringerung der CO2-Emissionen hat unser Kunde begonnen, Ton als Zementzusatzstoff zu verwenden. Wir haben gemeinsam mit dem Kunden eine Anlage zur Vorbehandlung von Ton entwickelt, die auf den Eigenschaften des Rohmaterials basiert. Der aus einem Vorbrecher stammende Ton wird so aufbereitet und extrudiert, dass er die erforderlichen Eigenschaften für das anschließende Kalzinierungsverfahren aufweist.